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Wiederholte Bearbeitung von Sequenzen

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#1 vondave@picjungle
Hallo Allerseits. Habe einmal eine Frage zur wiederholten Bearbeitung einer Sequenz in LRTimeLapse. Nehmen wir an ich habe eine erste Bearbeitung eines Sets durch, möcht aber noch eine zweite Entwicklung vornehmen. Bisher habe ich dann in LRoom alle Eintwicklungseinstellungen zurückgesetzt und diese Metadaten dann wieder in die Datei geschrieben. Nun war es in den meisten Fällen ok, LR fing neu an die Daten zu initialisieren, ich habe Keyframes gesetzt und das Ganze dann wieder gesichert und in Lightroom eine neue Entwicklung vorgenommen etc. Ich arbeite ausschließlich mit RAW Daten. In einigen Fällen jedoch hatte ich dann später an den Punkten der Keyframes Helligkeitssprünge. Das mit und ohne Deflicker. Auch nach wiederholten Versuchen war es nicht mehr möglich diese Sprünge durch neue Transition o.ä. zu eleminieren. Die Sequenz ruht seit dem. Nun meine Fragen:
-Gibt es evtl. eine elegantere Lösung für mehrmalige Worklflows mit ein und der selben Sequenz?
-Gibt es eine Möglichkeit die Stubs (Vorschaubilder im C:\User\...) via LRT zu löschen oder zu aktualisieren (außer manuell natürlich)?
-Liegt das Problem evtl. an diesen?
-Hilft es evtl alle *.xmp Dateien zu löschen und völlig von vorn zu beginnen?
-Was ist die Gefahr für das Bildmaterial, kann es unter Umständen (evtl wie oben im Beitrag bei JPEG dateien) unbrauchbar werden?
-Wie gesagt mich würde interessieren wie auch mehrere Entwicklungen möglich sind.
-Gibt es in Lightroom evtl die Möglichkeit einzelne (Key)Bilder zu sichern (als Grundlage einer neuen Sequenz), um ihre Eintwicklungseinstellungen dann später nur wieder einfügen zu müssen ?
-Wie verhalten sich eventuelle virtuelle Kopien einzelner Bilder in einer LRTimeLapse Sequenz?
-Können diese im Verzeichnis verbleiben?

so, ganz schön viel..
Gruß dave; Berlin
PS: Bisher scheute ich immer davor zurück die Time Lapse Aufnahmen auch komplett zu sichern, da ich von der Unverwüstbarkeit dieser RAW Aufnahmen durch den LRoom&LRTimeLapse Workflow überzeugt war. Natürlich hatte Gunther immer auf die Notwendigkeit der Datensicherung hingewiesen...
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#2 gwegner
Hi Dave,
ich habe mal einen neuen Thread für Deine Fragen aufgemacht.
Also: zu allererst kannst Du, wenn Du Dich irgendwie verrannt hast oder komische Ergebnisse bekommst, jederzeit in LRTimelapse die XMP-Daten komplett initialisieren. Dazu alle Bilder markieren und STRG-I drücken. Das setzt alles auf Anfang.

Quote:Gibt es evtl. eine elegantere Lösung für mehrmalige Worklflows mit ein und der selben Sequenz?
Im Moment gibt es (noch) keine elegantere Lösung, auch wenn mir die Idee zu verschiedenen XMP-Entwicklungssätzen schon länger im Kopf herumspukt.

Ich behelfe mir derzeit wie folgt: ich speichere mit in Lightroom die Entwicklungseinstellungen als "Bearbeitungspunkte" (weiß gerade nicht wie das heißt) für die Keyframes, die ich dann "bearbeitung 1" oder so nenne. Einziges Problem ist, dass ich bei einer Neubearbeitung aufpassen muss, die Keyframes beizubehalten, sonst findet man sie später nur schwer wieder. Eine zweite Bearbeitung bekommt dann den namen "Bearbeitung 2" oder wie auch immer für jeden Key Frame gesetzt. Wichtig ist, dass Du alle Keyframes natürlich manuell von der einen auf die andere Bearbeitung umstellen musst und außerdem danach natprlich die XMP Schreiben lassen musst, weil die Bearbeitungen ja nur in der LR-Datenbank liegen.

Quote:Gibt es eine Möglichkeit die Stubs (Vorschaubilder im C:\User\...) via LRT zu löschen oder zu aktualisieren (außer manuell natürlich)?
Ja, Strg-F5 lädt alles neu und generiert auch neue Vorschauen.

Quote:Hilft es evtl alle *.xmp Dateien zu löschen und völlig von vorn zu beginnen?
Sollte nicht notwendig sein. Wie oben schon gesagt, macht "Initialisieren" alles neu. Wenn alle Stricke reißen, kannst Du auf die ganze Sequenz "Metadaten löschen" anwenden und dann initialisieren, ist aber eigentlich auch doppelt gemoppelt.

Quote:Was ist die Gefahr für das Bildmaterial, kann es unter Umständen (evtl wie oben im Beitrag bei JPEG dateien) unbrauchbar werden?
Also ein solcher Fall ist mir noch nicht untergekommen, weil LRTimelapse bei DNG und JPG ja ausschließlich die XMP Bereiche der Datei anfasst, bei RAW ja sowieso gar nichts an der original Datei macht. Aber ich muss trotzdem darauf hinweisen, dass bei DNG und JPG eine modifikation der Originaldatei erfolgt, so sieht Adobe das halt vor.

Quote:-Gibt es in Lightroom evtl die Möglichkeit einzelne (Key)Bilder zu sichern (als Grundlage einer neuen Sequenz), um ihre Eintwicklungseinstellungen dann später nur wieder einfügen zu müssen ?
s.o. über das Speichern der Entwicklungsversionen. Zusätzlich hast Du in Lightroom ja auch immer die Historie, die Dir ermöglicht, zu alten Ständen zurückzukehren.

Quote:-Wie verhalten sich eventuelle virtuelle Kopien einzelner Bilder in einer LRTimeLapse Sequenz?
Sie werden nicht betrachtet, da sie nur in der LR Datenbank existieren. Ich rate daher dringend davon ab, mit Virtuellen Kopien zu arbeiten, diese führen nur zur Verwirrung!

Quote:PS: Bisher scheute ich immer davor zurück die Time Lapse Aufnahmen auch komplett zu sichern, da ich von der Unverwüstbarkeit dieser RAW Aufnahmen durch den LRoom&LRTimeLapse Workflow überzeugt war. Natürlich hatte Gunther immer auf die Notwendigkeit der Datensicherung hingewiesen...
Also, falls es jemanden interessiert: ich sichere nichts doppelt und mir ist noch nie ein einziges Bild kaputt gegangen.

So, ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins dunkel bringen...

VG
Gunther
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#3 vondave@picjungle
"So, ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins dunkel bringen..." - Natürlich und dafür einen lieben Dank nach Hamburg. Neue Fragen sind natürlich im Anmarsch, jedoch bisher noch nicht Foren-Gerecht aufgearbeitet..Gruß vondave
OK, 1 Frage gleich hier ran : habe große Probleme mit dem Referenzauschnitt für das Deflickern. Irgendwie macht da LR TimeLapse komische Dinge. Habe ich einen Ausschnitt eingezeichnet und will diesen verändern oder gar ganz löschen, macht das Programm irgendwie nur noch Unsinn (bei mir). Plötzlich habe ich zwei gekreuzte Felder, oder ein dick grün Umrahmtes das ich dann nicht mehr löschen kann oder dergleichen. Eventuell wäre es sinnvoll hierrüber noch einmal etwas zu sagen...Höchstwahrscheinlich mach ich da einfach nur etwas falsch. Auch fällt es mir schwer überhaupt eine passende Referenz zu finden, macht es auch Sinn das ganze Bild (ohne speziellen Ausschnitt) zu verwenden? Glücklicherweise habe ich gar nicht so große Probleme mit Flickern, wenn doch mal wird es aber recht haarig..PS:Verfluche dann innerlich immer den Jungen auf dem Fahrad ;-(
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#4 gwegner
(2012-03-14, 14:58)vondave@picjungle Wrote: OK, 1 Frage gleich hier ran : habe große Probleme mit dem Referenzauschnitt für das Deflickern. Irgendwie macht da LR TimeLapse komische Dinge. Habe ich einen Ausschnitt eingezeichnet und will diesen verändern oder gar ganz löschen, macht das Programm irgendwie nur noch Unsinn (bei mir).

Grundsätzlich hängt ein deflicker ausschnitt wie eine Art Keyfram an dem Bild, auf dem er angewandt wird. Man sieht das an den roten rechteck um die Bildnummer in der Tabelle. Wenn nur auf einem Bild ein ausschnitt gezeichnet wurde, dann gilt der für alle bilder. Wenn auf zwei verschiedenen Bildern Ausschnitte hinterlegt wurden, dann wird zwischen diesen animiert.
Doppelklick in die Vorschau löscht alle Referenzausschnitte. Einfachklick löscht den referenzausschnitt auf dem aktuellen Bild, falls vorhanden.

Normalerweise willst Du ja den Referenzausschnitt nicht animieren, also am besten das erste Bild der Sequenz auswählen, dann einmal doppelklick in die Vorschau um etwaige alte Referenzen zu löschen und dann einfach ein rechteck in die Vorschau zeichnen. Solange Du das jetzt immer auf diesem ersten Bild machst, kannst Du jederzeit ein neues Recheck zeichnen, falls der Ausschnitt doch nicht der ist, den Du wolltest.

Quote:Auch fällt es mir schwer überhaupt eine passende Referenz zu finden, macht es auch Sinn das ganze Bild (ohne speziellen Ausschnitt) zu verwenden? Glücklicherweise habe ich gar nicht so große Probleme mit Flickern, wenn doch mal wird es aber recht haarig..PS:Verfluche dann innerlich immer den Jungen auf dem Fahrad ;-(
Die Referenz sollte möglichst eine von der Belichtung her gleichbleibende Region abdecken. Wenn Du z.B. unten im Bild Boden hast und oben Wolken vorbeiziehen, würde ich mir im unteren Bereich die Referenz suchen. Natürlich kannst Du auch gar keine Referenz setzen, aber Du bekommst u.U. bessere Ergebnisse, wenn Du die Referenz setzt.

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#5 vondave@picjungle
Ok, leider heut erst gelesen, Danke für die Informationen! Werde es heut gleich mal mit der 1.8'er Version anchecken! Gruß vondave!
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#6 gwegner
LRTimelapse 1.8 bringt jetzt auch die coole Snapshot Funktion, um die es bei diesem Thread ja ursprünglich ging. Viel Spaß damit!
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